Perlen in HauptrollePerlen in Hauptrolle

Perlen in Hauptrolle

Perlen gehören zu Schmuckstücken, die auch nach Jahrtausenden aus der Mode nicht gekommen sind. Diese zauberhaften Accessoires kann man im Rahmen der Schmuckwelt nicht übersehen. Ihrem Zauber sind auch solche Persönlichkeiten wie Coco Chanel oder Marylin Monroe verfallen. Durch Perlen haben sie ihre meist luxuriösen Abendroben ergänzt. Woher stammen sie und warum sind sie eigentlich so wertvoll?

 

Ursprung der Perlen

Perlen könnte man als einen der ältesten Edelsteinen bezeichnen. Sie freuen sich großer Beliebtheit seit mehr als tausend Jahren. Da sie sich innerhalb der Lebewesen entwickeln, ist nicht nur ihr Aussehen, sondern auch Ursprung sehr einzigartig. Ihre Seltenheit und Einzigartigkeit besteht darin, dass sie nicht gewonnen, sondern gesucht werden. Sie entstehen in einer Muschel oder Auster. Der Unterschied besteht in Anzahl von produzierten Perlen. Während in der Muschel ungefähr fünfundzwanzig Perlen produziert werden, können in Auster nur zwei entstehen. Im Moment, wenn ein Fremdkörper darin eindringt, startet eine Schutzreaktion, bei der Perlmutt gelöst wird und rund um den Fremdkörper absondert. Bei dem Fremdkörper kann es sich um ein Sandkorn, einen Parasiten oder etwas Anderes handeln. Die berühmte, runde Perle ist dann Produkt dieses interessanten Prozesses.

 

 

Kultivierung von Perlen

Diesen natürlichen Mechanismus nutzt man auch in der Perlenzucht, bei der bewusst Fremdkörper in die Muscheln oder Auster eingebracht werden. Perlen bildende Muscheln sind sowohl im Meer als auch im Süßwasser zu finden. Die Länge dieses Prozesses hängt vom konkreten Typ des Weichtieres ab, meistens dauert ihre Produktion ab 6 Monaten bis zu mehreren Jahren.

Gerade dank Kultivierung wurden Perlen billiger und verfügbarer. Heutzutage sind in Juweliershops besonders kultivierte Perlen zu finden. Die Naturperlen sind eher eine Rarität. Suche nach Perlen ist nämlich ziemlich gefährlich und ihr Vorkommen selten.

 

 

Farbe und Form von Perlen

Unter der Bezeichnung Perle stellen wir uns oft einen weissen, runden und glänzenden Edelstein vor. Perlen können aber in verschiedenen Formen vorkommen, u.a. in Form einer Träne oder eines Ovals. Auch ihre Farbe muss nicht immer nur weiss sein. Zur Herstellung von Schmuckstücken werden oft cremeweisse, rosé, graue, blaue oder sogar schwarze Perlen verwendet. Wenn die Perle als ''orient'' bezeichnet wird, ist sie noch wertvoller. Es handelt sich nämlich um Farbe des Regenbogens.

Wovon hängt der Preis von Perlen ab?

Genauso wie Diamante, auch Perlen sind wertvoll und einzigartig. Ihr Wert hängt von mehreren Faktoren ab. Zu den wichtigsten gehört gerade ihre Form – je symmetrischere Form, desto wertvollere Perle. Jede Unregelmäßigkeit in Perlenform verringert ihren Wert. Solche Perlen werden besonders zur Herstellung des Silberschmucks verwendet.

Der andere Faktor ist die Farbe. Zu den teuersten Perlen gehören Perlen in Goldfarbe oder mit Roséoberfläche. Entscheidend ist auch der Ursprung der Perlen. Die Seeperlen sind in der Regel wertvoller als die Süsswasserperlen und werden besonders mit Diamanten kombiniert.

Man sollte auch auf die Qualität des Perlmutts und der Oberfläche nicht vergessen. Da die Schönheit der Perle vor allem von Glanz und Rückstrahlung des Lichts abhängig ist, kann man auch aufgrund ihrer Oberfläche bevorzugen, welcher Qualität sie ist. Wenn die Oberfläche sehr dünn ist oder ihre Schichtung niederigerer Qualität ist, sieht man die Mägel schon auf den ersten Blick.

Damit die Perlen auch nach Jahren ihren wunderschönen Glanz nicht verlieren, ist die regelmäßige Pflege nötig. Da die Perlen im Vergleich zu anderen Edelsteinen weicher sind, verlangen sie vorsichtigere Behandlung. Falls Sie diesen einzigartigen Schmuck schon besitzen, lesen Sie auch unsere Tipps zur Perlen-Pflege.

 


28.05.2018 |


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